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DIN EN 16247

für energiebewusste Unternehmen

Konnten Unternehmen bisher im Rahmen der Energie- und Stromsteuer die Vorteile des Spitzenausgleichs nutzen, sind diese nun an Bedingungen geknüpft.

Ab 2015 ist für mittelständische Unternehmen der Nachweis einer abgeschlossenen Implementierung des EnMS nach DIN EN ISO 50001 verbindlich. Unternehmen nach der KMU-Klassifizierung können gemäß der Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV) vom 05.08.2013 ein alternatives System auswählen, um die Verbesserung der Energieeffizienz nachzuweisen.

Wir beraten Sie gerne telefonisch und vor Ort. Bitte kontaktieren Sie uns per Mail, Telefon, Kontaktformular oder nutzen Sie unsere Angebotsanfrage.

Konsequenzen der Spitzenausgleich-Effizienzverordnung (SpaEfV) für kleine und mittlere Unternehmen

Als Spitzenausgleich bezeichnet man die Möglichkeit einer Ermäßigung der EEG-Umlage (§41 Erneuerbare-Energien-Gesetz). Diese Ausgleichregelung betrifft Unternehmen des produzierenden Gewerbes, die einen Verbrauch von mehr als 1 Gigawattstunde haben und das Verhältnis des Stromkostenanteils zur Bruttowertschöpfung bei mindestens 14 % je Abnahmestelle liegt.

 

Seit dem 01.01.2013 fordert das Energiekonzept der Bundesregierung den Nachweis für energieeffizientes Wirtschaften, um als Unternehmen des produzierenden Gewerbes zusätzlich von steuerlichen Vergünstigungen im Rahmen des „Spitzenausgleichs” (§ 55EnStG bzw. §10 StromStG) zu profitieren. Genau definiert werden die Anforderungen in der Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV), die durch das BMWi am 05.08.2013 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde. Neben den bereits im Gesetz genannten Systemen zur Nachweisführung eines Energiemanagementsystems (EnMS) nach DIN EN ISO 50001 oder eines Umweltmanagements (UMS) nach EMAS können sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) für die Einführung eines alternativen Systems zur Verbesserung der Energieeffizienz entscheiden. Die SpaEfV eröffnet hierfür zwei Verfahren:

Nachweis durch einen Energieaudit-Bericht (Testat) entsprechend DIN EN 16247-1 (Anlage 1 SpaEfV)

oder

Nachweis durch die Einhaltung der in der Anlage 2 der SpaEfV konkret aufgeführten Anforderungen (Testat):

  1. Erfassung und Analyse eingesetzter Energieträger
  2. Erfassung und Analyse von Energie verbrauchenden Anlagen und Geräten
  3. Bewertung der Einsparpotenziale
  4. Rückkopplung zur Geschäftsführung und Entscheidung über den Umgang mit den Ergebnissen

Konkret beschrieben werden die Vorgaben zur Nachweisführung in den §§ 4 und 5 der SpaEfV. Hier unterscheidet man zwischen dem Regelverfahren und der Einführungsphase, die sich nur auf die Jahre 2013 und 2014 beschränkt. Hier gilt:

Für 2013 muss das Testat über Anlage 1 oder 2 der SpaEfV mindestens 25 Prozent des gesamten Energieverbrauchs des Unternehmens abdecken.

oder

– Abgabe einer schriftlichen oder elektronischen Erklärung der Geschäftsführung zur Einführung und Betrieb eines alternativen Systems zur Verbesserung der Energieeffizienz nach § 3

– namentliche Ernennung einer unternehmensinternen oder unternehmensexternen natürlichen oder juristischen Person zum Energiebeauftragen des Unternehmens

– Nachweis der Anforderungen nach Anlage 2 Nummer 1 „Erfassung und Analyse eingesetzter Energieträger“

Für 2014 muss das Testat über Anlage 1 oder 2 der SpaEfV mindestens 60 Prozent des gesamten Energieverbrauchs des Unternehmens abdecken.

oder

– Abgabe einer schriftlichen oder elektronischen Erklärung der Geschäftsführung zur Einführung und Betrieb eines alternativen Systems zur Verbesserung der Energieeffizienz nach § 3

– namentliche Ernennung einer unternehmensinternen oder unternehmensexternen natürlichen oder juristischen Person zum Energiebeauftragen des Unternehmens

– Nachweis der Anforderungen nach Anlage 2 Nummer 1 „Erfassung und Analyse eingesetzter Energieträger“ und Nummer 2 „Erfassung und Analyse von Energie verbrauchenden Anlagen und Geräten”

Gern unterstützen wir Sie bei den Vorbereitungen zur Nachweisführung.